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Stadtmeisterschaftstitel für Blome/Hesse und Droste/Schäfer

Titel verteidigt: Jürgen Hesse (hinten von links), Werner Blome, Christa Schäfer (vorne von links) und Hildegard Droste vom TSV Eintracht Exten. Foto: ©ph

EXTEN. Beim TSV Eintracht Exten gibt es die besten Tennisspieler im Stadtgebiet. Bei den DoppelStadtmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren ab 45 Jahre konnten die Titelverteidiger bei den Damen und bei den Herren erneut die Stadtkrone einheimsen. Werner Blome und Jürgen Hesse siegten in der Herrenkonkurrenz, Hildegard Droste und Christa Schäfer waren bei den Damen erfolgreich. ln diesem Jahr schickten die Vereine TSV Eintracht Exten, SV Engern und TV RW Rinteln jeweils zwei Senioren- und zwei Seniorinnen-Doppel ins Rennen um die Stadtmeisterschaft. Der TSV Steinbergen pausierte diesmal.

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Bei den Senioren setzten sich im ersten Halbfinale die Extener Blome/Hesse mit 9:2 gegen Dieter Brachvogel und Wolfgang Weber vom SV Engern durch. lm zweiten Halbfinale behielten die Rintelner Thomas Tiemann und Rolf Bünger mit 9:1 die Oberhand gegen Dieter Krack und Heinrich Schmidt vom TSV Exten. Das kleine Finale verloren Brachvogel/Weber knapp mit 7:9 gegen Krack/Schmidt. lm Endspiel wollte keine so richtige Spannung aufkommen. Die Titelverteidiger Blome/Hesse waren ihren Kontrahenten aus Rinteln zu überlegen. Tiemann/Bünger mussten sich mit 3:9 geschlagen geben. Und auch bei den Damen gab es mit Droste/Schäfer die gleichen Sieger wie im Vorjahr. Die Extenerinnen gewannen das erste Halbfinale gegen Melanie Eriksen und Ingrid Schilling-Frank von TV RW Rinteln mit 9:1. Und auch das Doppel aus Exten zog ins Finale ein. Edeltraut Klußmeyer und Anje Priemer schlugen die Rintelnerinnen Gabriele Tiemann und Elke Dettmer mit 9:4. lm Spiel um Platz drei setzten sich Schilling-Frank/Eriksen mit 9:7 gegen Tiemann/Dettmer durch. Das Endspiel war eine klare Sache: Droste/Schäfer ließen beim 9:1-Erfolg gegen Klußmeyer/Priemer nichts anbrennen. Extens Sportwart Horst Kochmann zog ein zufriedenes Fazit: ,,Wir hatten gutes Wetter, es herrschte gute Laune, unsere Gäste waren mit der rundum gelungenen Veranstaltung sehr zufrieden.“

Aus der Online-Ausgabe der Schaumburg Zeitung, veröffentlicht am 08.08.2017. Autor: Sebastian Blaumann, Redakteur

Waldkindergarten und Verein kooperieren erfolgreich

Links die Leiterin des Waldkindergartens Birgit Umbach neben den Waldzwergen, rechts Louisa Branahl und Marcel Wolfram. Foto: © Rebecca Ochs

22. Juni 2017  – „Wann ist wieder Dienstag?“ fragt Henry seine Mutter Birgit immer wieder aufgeregt. Er und seine Freunde und Freundinnen aus dem Waldkindergarten „Waldzwerge“ freuen sich auf diesen Tag, denn dann gehen sie für eine Stunde auf die Tennisanlage von Rot-Weiß Rinteln um wie die Großen Tennis zu spielen. Anknüpfend an das Projekt „Bewegter Kindergarten“ der Landesregierung Niedersachsen sind der Rintelner Waldkindergarten und der Tennisverein Rot-Weiß jetzt bereits schon zum vierten Mal eine Kooperation eingegangen. Ziel ist es dabei, Kinder für ein bewegungsaktives, sportliches Leben zu gewinnen.

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„Marcel, wir kommen!“ so hört man die Waldkindergartenkindern schon von weitem rufen, wenn sie sich mit ihren Betreuern dem Tennisplatz von Rot-Weiß Rinteln und ihrem Tennistrainer Marcel Wolfram nähern. Zehn Dienstage in der Sommersaison marschieren die „Waldzwerge“ von ihrem Domizil am Wald fröhlich und voller Tatendrang Richtung Tennisplatz. „Es ist eine große Freude zu sehen, wenn die Kinder durch den Wald auf den Tennisplatz kommen und ihn mit so viel Leben erfüllen“, sagen die Tennissenioren, die zu der Zeit ebenfalls auf dem Platz stehen. Von 11-12 Uhr absolvierten die 15 Kinder im Alter von 3-6 Jahren dann ihre kindgerechten Übungseinheiten. „Spaß und Spiel stehen bei dieser Aktion im Vordergrund. Durch einfache Ballübungen werden die Kleinen spielerisch an den Sport herangeführt“, sagt der Trainer Marcel Wolfram, der von dem unermüdlichen Einsatz der Kleinen begeistert ist. Trainingsziel ist die altersgerechte, motorische Grundlagenausbildung der Kinder. Die Trainingsübungen bestehen aus Laufen, Springen, Werfen, Fangen, Orientieren und Reagieren. Sie schulen die Wahrnehmung, das Gleichgewicht und die Einschätzung der Flugbahn eines Balls. Dass dieses Ziel schon in den ersten Übungsstunden erreicht wurde, das zeigt die durchgehend fröhliche und ausgelassenen Stimmung auf dem Tennisfeld sowie die Vorfreude der Kinder auf das nächste Treffen.